Blitzeinschlag stoppt ICE bei Bienenbüttel
(SK) Am Abend des 26. November kam es zu einem Kurzschluss in die Oberleitung der Deutschen Bahn, nachdem ein Blitz in einem Baum eingeschlagen war der wiederum auf die Oberleitung sowie einen Schaltkasten viel.
Ein aus München kommender ICE kam daraufhin, wenige hundert Meter hinter dem Bahnhof Bienenbüttel, zum Stehen.
Die ca. 350 reisenden konnten den Zug auf freier Strecke nicht verlassen und mussten im Zug vorerst verbleiben.
Gegen 19.25 Uhr wurden die Freiwillige Feuerwehr Hohenbostel und Bienenbüttel zur Unterstützung einer eventuellen Evakuierung alarmiert.
Die Feuerwehren leuchteten den Einsatzbereich großflächig aus und berieten mit den verantwortlichen Bahnmittarbeitern das weitere Vorgehen.
Parallel wurden die Fahrgäste durch Kräfte der Feuerwehr sowie vom Zugpersonal betreut. Eine ärztliche Versorgung musste zum Glück nicht erfolgen.
Da das Gelände im Bereich der Einsatzstelle zu unwegsam war, entschied man sich gegen eine Evakuierung auf freier Strecke. Mit einer Diesellok, die aus Hannover angefordert worden war, sollte der Zug in den Bahnhof Bienenbüttel geschleppt werden.
Damit dies erfolgen konnte, musste die Verkleidung der ICE Zugkupplung mit Werkzeug durch die Feuerwehr geöffnet werden.
Gegen 22.00 Uhr erreichte der ICE wieder den Bahnsteig in Bienenbüttel und die Fahrgäste konnten nach ca. 4.5 Stunden den Zug wieder verlassen.
Personen wurden nach unseren Erkenntnissen nicht verletzt.
Eine Betreuung der Fahrgäste, u.a. mit Getränken, erfolgte am Bahnhof Bienenbüttel durch die DRK Bereitschaft Kreis Uelzen.
Weiter ging es dann mit Bussen zum Hamburger Hauptbahnhof.