Jugendwehren besuchen Flughafenfeuerwehr Hamburg

 

Früh aufstehen hieß es für die Jugendlichen und ihre Betreuer aus den Jugendwehren Bienenbüttel und Hohenbostel. Die Flughafenfeuerwehr Hamburg sollte das Ziel an diesem kalten und verschneiten Wintermorgen sein. Mit 3 Kleinbussen machten sich die 27 Teilnehmer auf die Reise gen Norden.

Wie scharf die Sicherheitsvorkehrungen seit den jüngsten Anschlägen auf Flugzeuge sind, bekamen die Teilnehmer bereits bei der Anmeldung zu spüren. Für einige der Jugendlichen war das Durchleuchten und Abtasten eine völlig neue Erfahrung. Selbst die Fahrzeuge wurden vom Sicherheitspersonal durchsucht. Ohne Beanstandung ging es nun vorbei am Flugfeld in den Hochsicherheitsbereich des Flughafens.

Nach einer kurzen Einführung durch die Kameraden der Werksfeuerwehr (WF), bekamen die Jugendlichen nun das zu sehen, weswegen sie gekommen waren. Zutiefst beeindruckt war man von den riesigen Flugfeldlöschfahrzeugen vom Typ Panther, von denen es 4 an der Zahl gab. Rund 900.000 € kostet eines dieser Fahrzeuge der neuesten Generation von Rosenbauer. Um die vorgegebene Rettungszeit von 3 min auf dem gesamten Gelände einhalten zu können, besitzt das Fahrzeug einen Motor mit über 1000 PS, der es auf rund 120 km/h beschleunigen kann. Damit auch immer genug Wasser vor Ort ist, besitzt das Fahrzeug einen Wasser- und Schaummitteltank mit insgesamt 13000 l. Um die Förderleistung von 7000 l / min auch auf die Rohre bringen zu können, wird die Pumpe von einem eigenen 750 PS starken Motor angetrieben. Zusätzlich besitzt die WF noch eine Rettungsleiter, einen Rüstwagen II, ein ELF, 2 RTW sowie noch diverse andere Geräte und Anhänger.

In 2009 arbeitete die WF gut 850 Rettungseinsätze (RTW) und 750 Brandeinsätze (vom kleinst Brand bis Flugzeugunfall) auf dem Gelände des Flughafens ab. Hinzu kommen noch die Kontrolle der rund 1950 Feuerlöscher und die Führung von ca. 140 Besuchergruppen im Jahr.

Wenn man schon einen Flughafen besucht, dann dürfen startende und landende Flugzeuge natürlich nicht fehlen. Leider konnte dieser Wunsch der Jugendlichen nicht erfüllt werden, war doch die Aussichtsplattform aufgrund des Wetters geschlossen. Etwas enttäuscht darüber aber hungrig ging es nun gen Heimweg, nicht ohne vorher beim „goldenen M“ in Winsen Mittagspause gemacht zu haben.

20100314 bib flughafen

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